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Die Ursprünge des QiGongs
Qi Gong gibt es schon sehr lange. Bereits vor Christus konnte man
die historische Entwicklung von Qi Gong beobachten. Die wichtigsten
Einflüsse des Qi Gongs sind zurück zu führen aus
dem Buddhismus, verschiedenen Kampfkünsten, Daoismus und der
chinesischen Medizin. Doch genau lassen sich hier keine Trennlinien
ziehen, die verschiedenen Einflüsse sind zu einer Einheit verschmolzen
und so entstand Stück für Stück die Lehre des Qi
Gongs.
Die chinesische Medizin geht davon aus, dass der Fluss des Qi,
durch Veränderungen das Wohlbefinden beeinflussen kann. Veränderungen
im Qifluss sollen so für Krankheiten verantwortlich sein. Aus
dieser Vorstellung her wurden auch die Fünf Wandlungsphasen
und die Konzepte von Ying und Yang entwickelt.
Menschen die an Qi glauben, sind oftmals der Auffassung, dass es
ein Qi der inneren Organe gibt, welches in unseren Meridianen (Leitbahnen)
zirkuliert und unsere Körperoberfläche vor äußere
Einwirkungen schützt. Im Zusammenspiel von Qi, Jing (Essenz),
Xue (Blut) und Jinye (Körpersäfte), soll mit Übungen
gewährleistet werden, dass sich der Körper so stabilisiert.
Im Qi Gong gibt es eine Vielzahl an Übungsreihen, die die
Stabilität des Körpers gewährleisten sollen. Es gilt,
kein Ungleichgewicht auftauchen zu lassen.
Bereits Lao Tse (6 Jahrhundert v. Chr.) empfiehlt eine Art Gesundheitstraining
durch die richtigen Atemübungen. Und auch Konfuzius schreibt
das richtige Atmen als eine Art Heilung dar. Er erklärt, dass
wir durch richtiges Atmen, die schlechte Luft entweichen lassen
und neue reine Luft aufnehmen können. Die Bewegungen sollen
den Bewegungen der Tiere ähneln, ruhig und sanft.
Hua Tuo, ein berühmter chinesischer Arzt der Östlichen
Han-Dynastie, hatte ebenfalls Tierbewegungen als Grundlage von Bewegungsübungen
festgelegt. Er schuf die Fünf-Tiere-Übung (Bär, Kranich,
Hirsch, Affe und Tiger). Er war der Auffassung, dass rhythmische
Bewegungen die Verdauung und Blutzirkulation anregen und stärken
können.
Es gibt mehr als hundert klassische Werke über Qi Gong. Im
7. Jahrhundert schwappte der Trend von Qi Gong dann in fremde Länder.
1973 fand man nahe Changsha im Dorf Mawangdui in einem Grab mehrere
Seidentücher aus der Han-Zeit. Das alter dieser Tücher
datiert man auf ca. 2500 Jahre. Die Tücher waren teilweise
bemalt und mit Texten versehen. Eines dieser gefundenen Fragmente
zeigt ganz deutlich Menschen bei Übungen, die des Atmens und
Dehnen des Körpers beeinflussen sollen. Sie sind teilweise
nach Krankheiten, die man dadurch bekämpfen soll benannt, oder
haben Tiernamen.
Hier in Deutschland versucht man Qi Gong dafür einzusetzen,
um möglichst viel Stressabbau zu leisten. Durch Qi Gong können
Sie Ihren Körper beruhigen und in Stresssituationen besser
reagieren.
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